Viele Menschen in Mainz spülen Kaffeesatz einfach durch den Abfluss - scheinbar unproblematisch, weil er fein und trocken aussieht. Tatsächlich kann Kaffeesatz aber zur einer hartnäckigen Verstopfung beitragen, wenn er sich mit anderen Küchenrückständen verbindet.
Warum ist Kaffeesatz im Abfluss ein Problem?
Kaffeesatz besteht aus feinen Partikelchen, die sich zu einer kompakten Masse zusammensetzen können. Im Rohr bleibt er an Fettrückständen und Seifenresten kleben und bildet so einen immer dichter werdenden Pfropfen. Besonders in engen Siphonkurven sammelt er sich an.
Was passiert konkret im Rohr?
- Kaffeesatz verbindet sich mit Fett zu einer zementähnlichen Paste
- Er lagert sich an rauen Stellen in älteren Rohren besonders gut ab
- Schimmelpilze können sich im feuchten Kaffeesatz-Pfropfen ansiedeln und für Gerüche sorgen
- Mit der Zeit verengt sich der Rohrquerschnitt merklich
Besser: Was tun mit Kaffeesatz?
- Kaffeesatz im Restmüll entsorgen oder kompostieren - beides ist umweltfreundlicher.
- Als Dünger für Pflanzen wie Rosen oder Hortensien nutzen.
- Wenn doch etwas in den Abfluss gelangt ist: sofort reichlich heißes Wasser nachlaufen lassen.
- Fettlösendes Spülmittel regelmäßig in den Abfluss geben, um Ablagerungen zu verhindern.
Abfluss bereits verstopft?
Bei einer leichten Verlangsamung des Ablaufs hilft oft eine Mischung aus heißem Wasser und etwas Spülmittel. Bei hartnäckiger Verstopfung den Siphon unter dem Spülbecken kontrollieren und reinigen. Ist die Blockade tiefer im Rohr, sollte ein Rohrreinigungsbetrieb in Mainz helfen.
Häufige Fragen
Darf ich Kaffeesatz in die Toilette spülen?
Nein. Auch in der Toilette kann Kaffeesatz im Zusammenspiel mit anderen Ablagerungen Verstopfungen verursachen. Immer in den Müll oder Kompost.
Wie oft sollte ich den Küchenabfluss in Mainz reinigen?
Als Vorbeugung reicht es, alle vier bis sechs Wochen heißes Wasser mit Spülmittel durchlaufen zu lassen. Den Siphon einmal jährlich prüfen und reinigen.
Hilft Rohrreiniger bei Kaffeesatz-Verstopfungen?
Flüssige Rohrreiniger können helfen, wenn die Verstopfung noch nicht zu massiv ist. Besser ist jedoch mechanisches Vorgehen, da Chemikalien die Rohre auf Dauer belasten.