Ein verstopfter Küchenabfluss ist ärgerlich, aber häufig selbst zu beheben. Besonders in Mainzer Altbauten mit engen Rohren kann sich Fett schnell ablagern und den Wasserabfluss blockieren.
Warum verstopft der Küchenabfluss?
Der Hauptschuldige ist fast immer Fett: Speiseöl, Butter und Bratfett erstarren in den Rohren und binden Speisereste sowie Seifenrückstände. Mit der Zeit entsteht so ein zäher Pfropfen, der das Wasser kaum noch durchlässt.
Schritt-für-Schritt: Küchenabfluss reinigen
- Abflusssieb herausnehmen und gründlich unter heißem Wasser abspülen
- Topf mit kochendem Wasser langsam in den Abfluss schütten - Fett wird so angelöst
- Saugglocke aufsetzen und 10- bis 15-mal kräftig pumpen
- Siphon unter dem Waschbecken öffnen (Schüssel darunter stellen) und manuell reinigen
- Alles wieder zusammenbauen und mit heißem Wasser prüfen
Tipps für Mainzer Haushalte
Gießen Sie kein flüssiges Fett in den Abfluss - auch nicht in heißem Zustand. Es erstarrt im kühleren Rohr und bildet Ablagerungen. Fett lieber in einem Behälter sammeln und im Restmüll entsorgen.
Ein Abflusssieb hält Speisereste zurück. Einmal pro Woche kurz reinigen genügt, um Verstopfungen vorzubeugen.
Häufige Fragen
Hilft Spülmittel gegen Fett im Abfluss?
Spülmittel zusammen mit heißem Wasser kann leichte Fettablagerungen lösen. Für hartnäckige Pfropfen reicht es alleine nicht - hier helfen Natron, Soda oder mechanische Methoden besser.
Wann sollte ich den Siphon öffnen?
Wenn das Wasser trotz Pumpen und heißem Wasser nur langsam abläuft, lohnt sich ein Blick in den Siphon. Oft sitzt der Pfropfen genau dort.
Kann Backpulver statt Natron genutzt werden?
Backpulver enthält Natron, ist aber weniger konzentriert. Für die Abflussreinigung ist reines Natron (Natriumbicarbonat) wirksamer und günstiger.